Therapeutische Anwendungen von Klinoptilolith- Zeolith (Froximun®) Ein Erfahrungsbericht
Dr. Erwin Walraph – Stralsund  im Januar 2016

Immer wieder erhalte ich Anfragen bezüglich der Anwendung von Klinoptilolith- Zeolith von Therapeuten und Patienten. Hiermit möchte ich meine (aber auch anderer) Erfahrungen seit über 20 Jahren mit dem Naturpräparat aufzeichnen und zur allgemeinen Kenntnis geben.

Die Belastung des menschlichen Organismus durch Umwelteinflüsse, Nahrungs-, Genussmittel und Medikamente nimmt systematisch zu bzw. ist das Ergebnis des sich immer weiter entwickelnden technischen Fortschritts und der sich entwickelnden Erkenntnisse über die Natur und über die mögliche Verarbeitung, Anwendung und Haltbarmachung auch von Lebensmitteln. Dieser Prozess kann nicht aufgehalten werden. Es liegt in der Natur des Menschen, alles zu erkennen und es dann für sich in Anspruch zu  nehmen.

Die Menschen werden älter und die Häufigkeit und die Schwere der Erkrankungen nehmen mit dem Alter allgemein zu. Vorrangig kommt es zu gesundheitlichen Störungen und Überbelastungen der Stoffwechselorgane insbesondere von Leber, Darm und Psyche. Dabei entstehen gleichzeitig erhebliche Beanspruchungen und Überbeanspruchungen der Abwehrmechanismen (der Immunität) des Organismus. Die Immunität und damit die Abwehrbereitschaft reduziert sich aber auch physiologisch mit dem Alter.

Die medizinische Forschung versucht sich diesen Anforderungen zwar anzupassen, sie befindet sich aber gegenwärtig in einer Krisensituation, da sie vielfach von persönlichem Engagement und von finanziellen Möglichkeiten abhängig ist oder gemacht wird. Die medizinische Grundlagenforschung wird von den jeweiligen materiellen Möglichkeiten bestimmt. Vertragsgebundene Forschung ist nicht selten frei von fehlerhaften Erkenntnissen, Erfahrungen und Interpretationen. Weiterhin wird die kontinuierliche und optimale Medikation von kranken Menschen ebenfalls über finanzielle Zwänge geregelt, die dann nicht immer zum Vorteil des Patienten sind.

In den letzten Jahren wird der Mensch immer mehr als ein biopsychosoziales  Wesen ganzheitlich denkender Wissenschaftler und Ärzte angesehen. Relativ neue, moderne Denkweisen setzen sich in der Medizin immer mehr durch. Hecht (1) spricht von einer „sanften, gefahrlosen, humanen Medizin“. Es werden  immer wieder Ergebnisse und Erkenntnisse der ursprünglichen, meistens der Erfahrungsmedizin erfasst und deren therapeutische Wirkungen für den Menschen untersucht und angewendet. Dazu gehören auch die Erkenntnisse über Klinoptilolith-Zeolith. Meine besten und meisten Erfahrungen habe ich mit dem Medizinprodukten Toxaprevent plus, -akut und -Skin der FROXIMUN® AG gemacht. Bei dem verwendeten Klinoptilolith handelt es sich um ein besonders aufgearbeitetes mikronisiertes, aktiviertes Ca-Klinoptilolith MANC®, das in natürlicher Pulverform zur Verfügung steht. Das Wesentliche ist die Reinheit und das optimierte Wirkprinzip. Klinoptilolith wird nicht über den Magen-Darmtrakt resorbiert. Dergleichen Untersuchungen wurden von Dr. Nikolai Daskaloff im Eigenversuch mit markiertem Klinoptilolith vorgenommen (persönliche Mitteilung).

 

Vorkommen von Siliziummineralien in  Natur-Klinoptilolith-Zeolith.

Im Natur-Klinoptilolith-Zeolith kommt das Silizium mit einem Anteil von 65-75% vor. Es tritt in bestimmten Gebirgen mehrerer Länder als Vulkangestein auf und kann dann in verschiedenen chemischen Strukturen und Zusammensetzungen abgebaut werden. Das Silizium ist in Tonerden, Sand, Gewässern und Pflanzen vorhanden und dient aus diesem Grunde schon seit Jahrhunderten als  Heilmittel.

Seiler (2) führt das Beispiel der Hunza im Himalaja-Gebirge an, die Silizium angereichertes Gletscherwasser trinken und damit ihre Lebenserwartung von durchschnittlich 100 Jahren erreichen. Beobachtungen in Zeolithhöhlen in Peru weisen darauf hin, dass energetische Beeinflussungen von Menschen, die sich über Stunden in den Abbaubereichen aufhalten, außerordentlich intensiv auf Heilungsprozesse (rheumatischer Formenkreis, Autoimmunerkrankungen, Frakturen) positiv auswirken. Ursache dürften nachgewiesene biogene elektromagnetische Strahlungen der Silikate sein. Ebenso wird aus dem Kaukasus berichtet, dass erkrankte Tiere am oberflächlichen Zeolith-Gestein lecken, um zu gesunden. Die Menschen haben diese Beobachtungen aufgegriffen und wenden das Natur-Zeolith zur Therapie vielfältiger Erkrankungen für sich und bei Tieren   an.

Zusammengefasste chemische Struktur des Natur-Zeolith.

Nach Prof. Hecht (1) ist das Grundskelett des Klinoptilolith-Zeoliths ein Kristallgitter, welches kalibrierte Hohlräume von 4,0-7,2 Ångström (Å) aufweist. Das Kristallgitter besteht aus Silizium- (SiO4)- und Aluminium- (AlO4)-  Tetraedern. In diesen festen Tetraedern bzw. Kristallgittern können  wahrscheinlich mindestens bis zu 34 Mineralien, aber insbesondere Kalzium, Natrium, Kalium, Magnesium u. a. gehalten werden. Das Verhältnis von Aluminium zu Silizium beträgt 1:5.

Grundsätzliche Wirkung von Natur Klinoptilolith-Zeolith im Organismus.

Siliziumdioxid (SiO2) ist das zweithäufigste Mineral auf der Erdoberfläche und auch ein wichtiger Bestandteil des Menschen. Es kommt vor allem im Bindegewebe vor.

So hat Klinoptilolith-Zeolith 2 grundsätzliche Wirkungsfunktionen (nach Hecht 1) im menschlichen Organismus:

  • Strukturbedingte Wirkeigenschaften und
  • ein freigesetztes kolloidales Siliziumoxid.

Damit besteht ein integratives bioregulatorisches Wirkungsprinzip der Selbstregulation des kompletten menschlichen

Alle bisherigen Therapien mit Klinopthilolith-Zeolith sind diesem Prinzip zuzuordnen. Das spricht für die oralen Anwendungen über den Verdauungstrakt und für die Anwendungen über die Haut.

Therapieansätze für Klinoptilolith-Zeolith.

  1. Regulation und Regeneration des Stoffwechsels, unabhängig vom Grad der Störung.
  2. Ausleitung von pathologischen Stoffwechselprodukten, Schadstoffen, Schwermetallen, Toxinen und auch Radionukliden aus dem Organismus.
  3. Regulation eines gestörten Lipid-, Eiweiß- und Kohlehydrat-Stoffwechsels sowie des
  4. Regulation der Funktionen des Herz-Kreislaufes, des Nervensystems, des Verdauungssystems, der Nieren und der
  5. Schutz des Organismus vor der Wirkung von freien Radikalen, Schadstoffen aus der Umwelt und auch vor ionisierenden
  6. Förderung der Genesung bei diversen Erkrankungen
  7. Reduktion der Nebenwirkungen von chemischen Pharmaka oder Verstärkung deren Wirkungen.
  8. Hemmung des Alterungsprozesses.
  9. Steigerung der unspezifischen und spezifischen Immunreaktionen. 10.Regulierung des Blutbildes und der Gerinnungsfunktion. Steigerung der Leistungsfähigkeit körperlicher und geistiger Prozesse.

Der Einsatz von Klinoptilolith-Zeolith in der Medizin kann auf alle Fachgebiete ausgedehnt werden und ist in allen Fachgebieten bei oben genannten Störungen anwendbar.

Einige Beispiele bekannter spezifischer Wirkeigenschaften im menschlichen Organismus:

 

Pädiatrie

Erkrankungen wie Allergien, Parasitosen (z. B. Lambliasis), Asthma bronchiale, Hypothalamisches Adipositas-Syndrom, atopische Dermatitis, Erkrankungen des Verdauungstraktes (Zöliakie, Autoimmunerkrankungen), Nierenerkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen, Erkrankungen des Sehapparates (Verbesserung der Durchblutung).

Erste Hilfe und zur Therapie von Verbrennungen und Verbrühungen der Grade I bis IV und Sonnenbrand. In jedem Haushalt sollte Toxaprevent Hautpuder vorhanden sein. Bei schweren Verbrennungen (Verbrührungen) der Haut bei Kindern (und auch bei Erwachsenen) kann sofort Toxaprevent-Hautpuder aufgetragen werden. Es kommt im Allgemein nicht zur Blasenbildung. Bei schweren Veränderungen der Haut der Grade III und IV kommt es zu einer um Tage schnelleren Heilung und zu einer stark verminderten  Narbenbildung.

Chirurgie

In der plastischen Chirurgie hat sich das Toxaprevent-Hautpuder weitgehend etabliert. Direkt auf die chirurgische und chirurgisch versorgte Wunde aufgetragen, wird eine schnellere Granulation der Wundränder eingeleitet und die Narbenbildung wird reduziert. Ansonsten gelten die o. genannten Kriterien des. Es zeigte sich, dass das Naturgestein bei der Therapie von komplizierten Knochenbrüchen der unteren Extremitäten einen gekürzten Heilungsprozess von durchschnittlich 8 Tagen erreicht. Mir sind nur die Anwendungsergebnisse mit Toxaprevent® bei Frakturen der unteren Extremitäten bekannt, es dürfte aber auch bei anderen Frakturen Anwendung finden. Außerdem war die Ausscheidung von Schwermetallen Aluminium und Quecksilber (keine Ausscheidung von Zink und Selen) aus dem Organismus sehr hoch (siehe Erfahrungen bei der Ausleitung von  Aluminium).

Innere Medizin

Die Vielfältigkeit des Einsatzes von Klinoptilolith-Zeolith kann oben entnommen werden.

Besonderheiten: Klinoptilolith-Zeolith zeigt bei der Therapie von Anämien einen relativ schnellen Erfolg. Wobei die Ursachen der Anämie sehr vielseitig sein können und eine gezielte Diagnostik erfordert. Eine gute Übersicht betreffs der Anämiediagnostik kann bei J. Hastka und G. Metzgeroth (5) nachgelesen werden.Bei Kindern und Frauen mit Eisenmangel wird in relativ kurzer Zeit (4 bis 5 Wochen) ein Anstieg der Erythrozytenzahl und der Hb-Werte  erreicht.

Klinoptilolith-Zeolith ist eine Eisenquelle im Ionenaustauschverfahren des Organismus und die Resorption des Eisens wird zur besseren Bioverfügbarkeit in der Zelle.

Klinoptilolith-Zeolith (Toxaprevent®) ist ein hervorragendes Mittel zur Normalisierung der Darmfunktionen. Es kann bei Histamin-Intoleranz zur Reduktion der Histaminsynthese in der Darmmucosa eingesetzt werden. Dazu eignet sich insbesondere Toxaprevent plus® Stick. Aber auch beim gesicherten leaky-gut-Syndrom wird Toxaprevent plus® mit Erfolg angewendet. Wenn dann noch eine Bestimmung der unverträglichen Lebensmittel der Therapie vorausgegangen ist, erfolgt neben der notwendigen Karenz der entsprechenden Lebensmittel und dem gleichzeitigen Aufbau einer optimierten Darmflora eine relativ sichere Normalisierung der Darmfunktionen. In nicht wenigen Fällen kommt es zu Beginn der Therapie zur gesteigerten Flatulenz, die sich aber nach einiger Zeit wieder normalisiert. Bei beginnendem Diabetes mellitus II kann in Kombination mit optimaler Ernährung ein optimierter Stoffwechsel erreicht werden.

Einsatz von Toxaprevent® zur Migräne-Therapie (Mitteilung Dr. K. Taubert).

12 therapieresistente Migränepatientinnen wurden mit Toxaprevent plus über 3 Monate behandelt. Die Zahl der Migränetage sank bei den Patientinnen um 43%, der Migräneindex sank um 41%. Grundlage war die bei uns im Labor ermittelten Histamin- und Diaminoxidase-Konzentrationen im Blut.
Der Histamingehalt sank bei den Patienten um durchschnittlich 7%, die Diaminoxidase stieg im Durchschnitt um 32%. 6 von 11 Patienten fühlten sich durch die Behandlung körperlich und psychisch wesentlich besser.

Bei einer Patientin traten nach dem Absetzen des Präparates wieder verstärkt Migräneanfälle auf. Bei einer Patientin traten nach etwa 4 Monaten nach dem Absetzen des Präparates keine Migräneanfälle mehr auf.

Dermatologie

Bei vielfältigen Hauterkrankungen und Hautveränderungen kann Klinoptilolith- Zeolith als Toxaprevent® Skin Hautpuder angewendet werden. Bei Verbrennungen oder Verbrühungen wurde der Einsatz des Hautpuders schon genannt. Die Anwendung ist auch hervorragend zur Therapie bei Sonnenbränden. Ein Sonnenbrand sollte sofort mit dem Hautpuder behandelt werden. Damit werden Rötungen und insbesondere Blasenbildungen  verhindert.

Kombinationsbehandlungen äußerlich und innerlich bei therapieresistenten Erkrankungen wie Akne vulgaris, atopischer Dermatitis, Vitiligo (im Anfangsstadium), Rosacea. Die Therapien bei Rosacea waren erfolgreich, wenn die Therapien über eine sehr lange Zeit (über Monte bis 1 Jahr) vorgenommen  wurden.

Eine hervorragende Anwendung des Hautpuders sahen wir beim Ulcus cruris. Bei einem beginnenden Ulcus cruris (auch bei beginnendem Dekubitus) sollte die betroffene Region mit dem Hautpuder behandelt werden. Ist das Ulcus bereits stark vergrößert, sollte bis zu den Wundrändern (vielfach auch mit Zinkpaste behandelt) der Puder aufgetragen werden. Da Toxaprevent® Skin- Hautpuder nicht dem herkömmlichen Puder entspricht, kann auch Klinoptilolith-Zeolith-Puder direkten Kontakt mit der Wunde bekommen. Es kommt nicht zu Verklumpungen oder zu bakteriellen Infektion unter dem Skin-Hautpuder. Ist das Ulcus cruris größer als ein 2-Euro-Stück, sollten auf die Ulcera Repamun® (siehe dort) getropft werden. Ähnlich ist die Therapie des sogenannten „Diabetischen  Fußes“.

 

Verbesserung des psychischen Status

Die Einnahme von Klinoptilolith-Zeolith „Toxaprevent®“ ohne klinische Notwendigkeit, von sog. Gesunden, hat einen grundsätzlichen therapeutischen Effekt auf das psychische Verhalten des Menschen. Die immunologischen Aspekte der Klinoptilolith-Zeolith-Therapie siehe im Kapitel Immunologie. Nach Applikation von Toxaprevent® wurden Stimmungsaufhellungen, erhöhte Leistungsdauer, Steigerung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit  sowie den besseren Umgang mit Stressproblemen und Konflikten  angegeben.
Voraussetzung ist eine längerfristige Anwendung. Eine Therapie mit Toxaprevent® sollte unter den genannten Bedingungen mindestens 8 bis 12 Monate und länger durchgeführt werden.

 

Klinoptilolith-Zeolith als generelles Therapeutikum des älteren Menschen

80% der Weltbevölkerung soll an Siliziummangel leiden. Betroffen sind vor allem die älteren Menschen. Klinoptilolith-Zeolith kann unter Flüssigzufuhr diesen Mangel kompensieren. Neben Verbesserungen der Gesundheits- und Lebensqualität können folgende Erkrankungen gemildert  werden:

  • Arteriosklerose
  • Dysfunktionen und Knochenkrankheiten insbes.
  • Abbau Gestörte Resistenz gegenüber Infektionskrankheiten Arterielle Hypotonie
  • Diabetes mellitus Schlafstörungen
  • Depressive Verstimmungen und chronische  Müdigkeit

 

Klinoptilolith-Zeolith bei Krebserkrankungen

Klinoptilolith-Zeolith „Toxaprevent®“ ist kein direktes Krebstherapeutikum, aber durch die Regulation des Mineralstoffwechsels, der Reduktion toxischer Substanzen, der Immunmodulation und einer Regulation der oxidativen Prozesse besteht ein indirekter positiver Einfluss auf den Stoffwechsel und damit auf das Krebswachstum. Die standardtherapeutischen Maßnahmen wie Chirurgie, Chemotherapie, Bestrahlung und Immunologie sollten nicht verletzt werden. Durch Klinoptilolith-Zeolith „Toxaprevent®“ werden die Standardtherapien  unterstützt.

Wesentlich ist dabei, dass eine komplementäre Therapie bei Krebserkrankungen mit Toxaprevent-plus oder -akut® in Verbindung mit einer Immuntherapie z. B. Thymuspeptide + Repamun®, Frischzelltherapie (Dr. B. Aschoff), eventuell Mistel, so frühzeitig wie möglich begonnen wird, aber grundsätzlich nicht an den Tagen, an denen eine Chemotherapie  erfolgt.

Es werden immer wieder positive Beispiele nach einer Hochdosistherapie mit Toxaprevent® bei Krebspatienten berichtet. Die Dosierung liegt dann bei  ca. 15 g/Tag. Es besteht eine gute Verträglichkeit und es sind keine Nebenwirkungen bekannt. In den vielen Jahren der Anwendung wurden bei 2 Patienten  allergische Reaktionen gegen Toxaprevent® nachgewiesen und bestätigt. Da es aber keine direkten Studien gibt, ist die jeweilige Aussage unsicher, sollte aber   unbedingt bedacht werden. Eine Kombination von Toxaprevent plus® (oder -akut®) mit Immuntherapien (z. B. Thymuspeptiden, Repamun®, Frischzelltherapie (6) s. unten) zeigt absolut positive  Krebstherapieeffekte.

Klinoptilolith-Zeolith besitzt im allgemeinen keine Nebenwirkungen. Das Präparat kann in jedem Fall neben einer spezifischen medikamentösen Behandlung eingesetzt werden. Je nach Schweregrad der Erkrankung ist die Dosis festzulegen. Die Erfahrung beim Einsatz des Präparates ist für den behandelnden Arzt sehr wichtig.

Klinoptilolith-Zeolith verbessert die Blut- und Elektrolythomöostase neben komplexen Mineralien und Metallen wie Eisen, Magnesium, Calcium, Natrium, Kalium, Zink und Kupfer. Hierin dürfte die Ursache der schnelleren Heilungsdauer liegen.

Aus einem Bericht der Aeskulap Klinik in der Schweiz. Klinoptilolith bei hormon-refraktären Prostatatumoren.

15 Patienten mit hormon-refraktären Prostatatumoren nahmen an einer Pilotstudie im November 2005 teil. Bei allen Teilnehmern dieser Studie waren keine konventionellen Therapien mehr möglich.

Von den 15 Patienten stellte man bei 8 Patienten eine signifikante Abnahme ihres PSA-Niveaus und der zusätzlichen Therapie mit Klinoptilolith und Lycopenomin fest. 3 Patienten erfuhren einen stabilisierenden Effekt und bei 4 Patienten wurde keine Reaktion ermittelt.

Die PSA-Reduktion war bei 8 Patienten bewiesen, am geringsten für 6 Monate bei 6 Patienten und am wenigsten bei 2 Patienten innerhalb von 11 Monaten. Von den  7 Patienten, die nur eine geringe PSA-Reduktion erfuhren, reagierten 3 mit einer PSA-Reduktion, nachdem die tägliche Dosis von Klinoptilolith auf 8 x 3 g erhöht wurde. Bei diesen 3Patienten scheint ein positiver Therapieeffekt durch das  Präparat nach 3 Monaten nach Beginn der erweiterten Therapie  einzusetzen.

Ein anderes Beispiel aus dieser Klinik: Eine 39jährige Patientin mit einem metastasierenden Mamma-Karzinom in das Skelettsystem und in die Lunge lehnte eine weitere Chemotherapie ab. Als sie im Krankenhaus aufgenommen wurde,   hatte sie einen Perikard- und Pleuraerguss links. Das Echokardiogramm zeigte 2 verdächtige perikardiale Herde mit dem größten Durchmesser von etwa 2,5 cm. Die klinische Situation mit täglichem Ansteigen des Ruhepulses und langsamer Abnahme des Blutdruckes deutete den Beginn einer perikardialen Tamponade an – ein lebensbedrohlicher Zustand. Nach dem Beginn einer Hochdosistherapie  mit Klinoptilolith von 10 x 3 – 4 g /Tag konnte bei täglicher Echokardiographie eine schnelle Auflösung der Herztamponade beobachtet werden. Innerhalb von 4 Tagen nach Beginn der Behandlung war der Perikarderguss völlig resorbiert. Völlig überraschend war, dass nach den 4 Tagen der Therapie keine der perikardialen Metastasen mehr nachgewiesen werden konnten.

Verabreichung und Dosierung
(abhängig vom Allgemeinzustand des Patienten):

Die Dosierung ist bei Kindern (nach meinen Erfahrungen etwa ab dem 2. Lebensjahr) relativ gering zu halten. Es sollte mit 3 x 1 (2 x 1) Kapsel / Tag Toxaprevent plus® oder bei gleichzeitiger Immunmodulationen und Milchverträglichkeit Toxaprevent akut® begonnen werden. Können die Kapseln nicht angewendet werden, so sind die Kapseln zu öffnen und der Inhalt kann in etwas Wasser gelöst und dann getrunken  werden. Ab dem 5. Lebensjahr kann die Dosis auf 3 x 2 Kapsel / Tag erhöht  werden.

Erwachsene sollten bei Therapien etwa 9 (6) bis 10 g/Tag einnehmen. Das sind etwa 2 x 4 (3) Kapseln Toxaprevent plus® pro Tag und abends 1 Stick Toxaprevent plus® in Wasser gelöst. Ältere Menschen sollten nach dem Lösen des Toxaprevent den Mund mit dem Toxaprevent-Wasser-Gemisch spülen und danach  schlucken.

Damit erfolgt gleichzeitig eine Therapie bzw. Prophylaxe von Paradontose oder Paradontitis. Zusätzlich sollte genügend Flüssigkeit (etwa 1,5 bis 2 Liter/Tag) getrunken werden.

Es ist wichtig, dass nach der Einnahme von Toxaprevent® innerhalb von 45  Minuten bis 1 Stunde keine weiteren Medikamente eingenommen werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Wirksubstanzen an Toxaprevent® gebunden werden und ihre Wirkung verlieren oder auch in ihrer Wirkung gesteigert  werden.

Die Zeitdauer der Anwendung ist vom Krankheitszustand des Patienten abhängig. Grundsätzlich sollte Toxaprevent nicht in Hochdosis aber über einige Monate eingenommen werden.

In der Geriatrie und zur Gesunderhaltung (Anti Aging) spielt das Toxaprevent®, besonders bei der alternden Bevölkerung, eine immer größere Rolle. Die Ausleitung von toxischen Stoffen (Lebensmittelzusätzen, Pestiziden), Schwermetallen (Blei, Quecksilber, Aluminium) sollte im Alter im Vordergrund stehen. Entgleisungen des Stoffwechsels, Zunahme freier Radikale, Belastungen von Leber und Niere können im Alter mit Klinoptilolith (Toxaprevent®) sehr gut behandelt werden. Aber auch die zunehmende Demenz kann mit Hilfe  von vKlinoptilolith (Toxaprevent®) vielfach reduziert werden. Aus beobachteten Verhaltensweisen von Tier und Mensch in der Natur wissen wir, das eine regelmäßige Aufnahme von Siliziumdioxid im Trinkwasser und über die Nahrung die Alterungsprozesse verlangsamen, den Gesundheitszustand verbessern und die Demenz vermindert (siehe auch die Ausführungen von Prof. Dr.  Hecht).

 

Weitere Literatur:

  • Hecht, K.: Zeolith – Lebenskraft durch das Urgestein, Prävention- Detoxhygiene- Ökologie, Spurbuchverlag, 2015,
  • Seiler, D.: Zeolith-der Grundbaustein allen Lebens. ZeitenSchrift.com 72/2012
  • Hecht, K.; Hecht-Savoley, E.: Klinoptilolith-Zeolith- Siliziummineralien und Gesundheit, Spurbuchverlag, 2008
  • Hecht, K.; Hecht-Savoley, E.: Naturmineralien-Regulation-Gesundheit, Schibri-Verlag, 2005
  • Hastka, J. Metzgeroth, G.: Rationale Anämieabklärung, J. Lab. Med. 2015,39, 5, 273 –289
  • Aschoff, B. Frischzellentherapie oder die Unkenntnis über eine alte und bewährte Therapie. http://dr-aschoff.com

 

Dr. Erwin Walraph          Stralsund  im Januar 2016

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